Eine Rentenversicherung zahlt ab einem bestimmten Alter eine monatlichen
Betrag aus, in der Regel bis zum Tod. Der Beginn der Auszahlungen ist bei
der gesetzlichen Rentenversicherung vorgegeben und kann nicht beeinflusst
werden. Um diese gesetzliche Rentenversicherung zu finanzieren, werden während
der Berufstätigkeit Beiträge eingezahlt; die gesetzliche Rentenversicherung
ist eine Pflichtversicherung. Um im Alter eine gute finanzielle Versorgung
zu gewährleisten, ist es sinnvoll zusätzlich eine private Rentenversicherung
abzuschließen.
Die Beitragshöhe in der privaten Rentenversicherung kann der Beitragszahler
selbst bestimmen. Abhängig von der Höhe, der Laufzeit, dem Beitrittsalter
und dem Geschlecht variieren in der privaten Rentenversicherung die Auszahlungshöhe
und der Auszahlungsbeginn, bzw. die Laufzeit der Auszahlungen.
Die Riester-Rente bezeichnet eine Altersversorgung, die sowohl von staatlicher als auch von privater Seite finanziert wird. Die Bezeichnung Riester Rente geht zurück auf den Urheber der Rentenreform Walter Riester zurück. Bei der Riester Rente wird die privaten Rentenversicherung und die betriebliche Altersvorsorge vom Staat gefördert.