Es gibt derzeit politische Gruppierungen, welche die zur Zeit bestehende
Form der gesetzlichen Krankenversicherung gerne beenden würden. Ersatzweise
würde an Stelle der GKV eine Versicherungspflicht in einer der
privaten
Krankenkassen treten.
Zur Zeit finanziert sich die GKV praktisch ausschließlich über die
eingezahlten Beiträge ihrer
Mitglieder. Diese Beiträge in der gesetzlichen
Krankenversicherung werden üblicherweise zu je einer Hälfte von dem
Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer getragen. Als Ausnahme hiervon kann man im
Moment den von dem Versicherten privat zu tragenden Anteil für
Zahnersatz
und Krankenhaustagegeld ansehen. Zusätzliche Belastungen bestehen für den
Pflichtversicherten durch die selbst zu finanzierenden Zuzahlungen für
Rezepte, Arztbesuche Medikamente und anderen notwendigen medizinischen
Leistungen.
Ein unabhängiger Ärztedienst berät die gesetzlichen Krankenkassen in
medizinischen Fachfragen. Entscheidungen zur Übernahme unterschiedlicher
Kosten und Behandlungsarten werden auf der Grundlage dieses
Beratungsdienstes getroffen.